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2003

Zusammenfassungen und Diskussionsbeitrag

VDN-Fachkongress Netztechnik – Kabeltagung 2003

Rund 700 Netzexperten informierten sich auf dem VDN-Fachkongress Netztechnik am 1. und 2. Dezember 2003 in Nürnberg, der erstmalig unter der fachlichen Leitung des VDN stattfand, über das gesamte Themenspektrum der Netztechnik und des Netzbetriebs. Dazu boten Fachvorträge, eine große Fachausstellung und Expertenforen reichlich Gelegenheit. In Letztgenannten setzten sich die Teilnehmer intensiv mit einzelne Themen auseinander.

Im Folgenden werden die Zusammenfassungen der Expertenforen, die bis Redaktionsschluss vorlagen, sowie ein Diskussionsbeitrag veröffentlicht.

Expertenforum 3:

Zustandsbestimmung an Mittelspannungskabelanlagen – Basis des Asset Managements

Aus der Teilnehmerzahl von über 70 Fachkollegen und der regen Diskussion der Vorträge im Forum 3 lässt sich ableiten, dass die Zustandsbestimmung an Mittelspannungskabeln   zu den aktuellen Problemstellungen bei den Netzbetreibern gehört.

Prof. Wolfgang Schufft, TU Chemnitz, gab einen Überblick über die existierenden Verfahren zur integralen und lokalen Beurteilung von Mittelspannungskabeln.

Der Praxisbezug seines Vortrages tangierte weniger die stark gealterten Generationen von VPE-Kabeln der Fertigungsjahre 1970 bis 1985, sondern einen konkreten Anwendungsfall diagnostischer Methoden zur Qualifizierung eines 10-kV-VPE-Kabelnetzes für eine Umstellung auf 20 kV. Das 10-kV-Netz wurde in den Jahren 1990 bis 1992 errichtet und hat aufgrund des gestiegenen Leistungsbedarfes die Kapazitätsgrenze erreicht. Durch einen vorübergehenden Betrieb des Netzes mit 20 kV soll eine Investitionsverschiebung möglich werden, die hohe Kosteneinsparungen zur Folge hat.

Prof. Edward Gulski, TU Delft/ Niederlande, berichtete über Erfahrungen des niederländischen Energieversorgers Nuon und der Servicegesellschaft Infracore hinsichtlich des Condition Based Maintenance auf Grundlage der Teilentladungsdiagnose an Papier-Masse-Kabeln. Die umfangreichen Ergebnisse von Messungen mit dem Oscillating Wave Test System (OWTS) haben zu einer soliden Wissensbasis für die Beurteilung der Kabel geführt und gehen als Datenbasis in das neu etablierte System zur datenbankgestützten Verwaltung von Informationen über alle Betriebsmittel der niederländischen EVU ein. Das Datenbanksystem »Ksandr« (www.skandr.nl) ist für alle Interessenten offen und ermöglicht die Erfassung und Nutzung internationaler Erfahrungen bei der Zustandsbestimmung von elektrischen Betriebsmitteln.

In der Diskussion zeigte sich der große Informationsbedarf zur Bewertung von TE-Diagnosemessungen, nicht nur für gealterte Kabel, sondern auch zur Qualitätskontrolle von neu installierten Systemen. Offensichtlich werden durch den hohen Kostendruck in den EVU unzureichend qualifizierte Garniturenmontagen ausgeführt, die zukünftig zu einem erhöhten Risiko im Netzbetrieb führen. Dabei sind pragmatische Regeln recht einfach zu handhaben, dies betrifft vor allem die Forderung nach TE-Freiheit der Kabelanlagen sowohl bei Nennspannung als auch bis zur Höhe der verketteten Spannung im Erdschlussfall.

Ferdinand Jüde, Eon Westfalen Weser AG, Paderborn, stellte ausgehend von einem Überblick über die Entwicklung des Mittelspannungsnetzes die erfolgreiche Anwendung der 0,1-Hz-tand-Diagnose zur Selektierung von besonders stark gealterten VPE-Kabeln der ersten Generation vor. Durch eine konsequente Anwendung dieser Technologie konnten Prioritäten im Auswechslungsprogramm der gefährdeten Strecken festgelegt und die Investitionsbudgets zielgerichtet eingesetzt werden.

Die ersten Erfahrungen beim Einsatz der TE-Diagnosetechnik wurden dargestellt, wobei ein besonders interessanter Vergleich verschiedener Messsysteme an einer TE-behafteten Übergangsmuffe diskutiert wurde (50-Hz-Resonanz-System; 0,1 Hz VLF Sinus; OWTS). Aus den Ergebnissen wurde deutlich, dass es in der Praxis mit allen kommerziell verfügbaren Systemen möglich ist, TE-Daten zu erfassen, jedoch nur bei einer IEC-60270 konformen Kalibrierung die gemessenen TE-Pegel vergleichbar sind.

Des Weiteren bieten Systeme mit einer Darstellung des Spannungsverlaufes und den zugeordneten TE-Pattern wertvolle zusätzliche Informationen.

Im Beitrag von Dr.-Ing Frank Petzold, Seba Dynatronic GmbH, Baunach, wurden Beispiele von Feld-Ergebnissen mit den Diagnoseverfahren von SebaKMT vorgestellt.

Die RMV-Analyse an Papier-Masse-Kabeln ermöglicht eine qualifizierte Aussage zum Feuchtegehalt der Papier-Isolierung und damit zur Entscheidung des notwendigen Ersatzes oder des weiteren Betriebs der Kabel.

Die IRC-Analyse an PE/VPE-Kabeln wurde exemplarisch an einem Beispiel des aktuellen Einsatzes bei der Bewag, Berlin, erläutert. Diese Untersuchungen werden voraussichtlich durch eine Intensiv-Messung an einer größeren Stichprobenzahl mit anschließender Step-Test-Messung ergänzt. Damit wird Dank der Initiative der Bewag die IRC-Wissensbasis speziell für die PE-Kabel des ehemaligen Kabelherstellers KWO erweitert.

Die Beispiele von Feldergebnissen mit dem TE-Messsystem OWTS demonstrierten die Effizienz der TE-Diagnose zur Beurteilung von Garniturenproblemen durch schlechte Montagen an PE/VPE-Kabeln, sowie der Beurteilung von Papier-Massekabeln hinsichtlich lokaler TE-Fehlstellen im Kabel bzw. in den Garnituren. Generell sind heute Aussagen über den Gefährdungsgrad von TE-Fehlstellen in Mittelspannungskabeln möglich und damit fundierte wirtschaftliche Entscheidungen über den erforderlichen Austausch z. B. einzelner Garnituren zu treffen.

Zusammenfassend zeigte die Diskussion im Forum 3, dass die große Problematik der Water-Tree-geschädigten VPE-Kabel durch den Austausch von Kabeln in den letzten zehn Jahren deutlich abgenommen hat. Es gibt nur noch in einigen wenigen westdeutschen EVU eine größere Anzahl entsprechend gefährdeter Strecken. Die vor zehn Jahren noch unauffälligen PE-Kabel in den ostdeutschen Netzen zeigen dagegen eine deutlich steigende Tendenz zur gleichen Problematik.

Allgemein wird die Notwendigkeit und der Nutzen der TE-Diagnose zur Qualitätskontrolle und Zuverlässigkeitsabschätzung von Garnituren positiv betrachtet. Auch für die Beurteilung der Papier-Masse-Kabel, die z. T. deutlich älter als 40 Jahre sind, ist die TE-Diagnose nicht zuletzt aufgrund der Erfahrungswerte in den Niederlanden als wichtiges Instrument für die Sicherung des Betriebszuverlässigkeit dieser Kabel einzuschätzen.

(33373) Frank Petzold,
Seba Dynatronic GmbH,
Baunach

In das Forum 3 hat Prof. Dr.-Ing. Rudolf Wimmershoff den folgenden Diskussionsbeitrag »Zukunftsorientierte Instandhaltung – von der Diagnose betriebsgealterter, water-tree-geschädigter PE/VPE-Kabel zur Kabelsanierung« eingebracht:

Bei betriebsgealterten water-tree-geschädigten PE/VPE-Mittelspannungskabeln kann durch Diagnose auf die Sanierungswürdigkeit dieser Kabel geschlossen werden. In der Regel haben die oben genannten Kabel im Sinne der zum Fertigungszeitpunkt dieser Kabel geltenden VDE-Bestimmungen keine Teilentladungswerte, die nach diesen Bestimmungen kritisch wären. Dann bedeutet das, dass diese Kabel erfolgreich kostengünstig saniert werden können.

Sollten allerdings die Water-Tree-geschädigten PE/VPE-Kabel nach den o. v. Kriterien überkritische Teilentladungswerte haben, dann sollte aufgrund von Ortung und Anzahl der Teilentladungsfehlstellen über eine Teilauswechslung oder über den Ersatz dieser Kabel entschieden werden.

KaDi Wimmershof führt seit fünf Jahren Kabelsanierungen an betriebsgealterten, Water-Tree-geschädigten PE/VPE-Kabeln mit eigener Sanierungsflüssigkeit erfolgreich vor Ort durch. Dabei werden durch die Sanierungsflüssigkeit die Kabelleiter, z. B. Aluminium oder Kupfer, nicht beeinflusst.

 

Expertenforum 6:

Strukturanalyse bei Mittelspannungs-Kabelnetzen – Auslastung versus Versorgungszuverlässigkeit

Bei typischen Altersstrukturen existierender Verteilungsnetze (110 – 0,4 kV) können die künftig erforderlich werdenden jährlichen Reinvestitionen in die Netzanlagen und Leitungsnetze um bis zu 500% gegenüber heutigen durchschnittlichen Reinvestitionen steigen. Sollten regulatorische Maßnahmen die Erlöse der Netzbetreiber begrenzen und die notwendigen Finanzmittel nicht erwirtschaftet werden können, müssen sich die Netzbetreiber mit der Frage auseinandersetzen, inwieweit durch Veränderung der Netzstrukturen diesen Entwicklungen begegnet werden kann.

Beim Vergleich unterschiedlicher Niederspannungsnetzformen wird der Zusammenhang von Investitionen und Versorgungszuverlässigkeit deutlich. Die Netzbetriebsmittelauslastungen bei mehrsträngig gespeisten Niederspannungsmaschennetzen erfordern im Vergleich zu einfacheren Strahlennetzstrukturen aufgrund der höheren Vorhaltung an Reservekapazitäten für Fehlersituationen höhere Investitionen und einen höheren Instandhaltungsaufwand. Im direkten Vergleich der Spitzenauslastung von Netzstationstransformatoren zeigt sich z.B., dass die Auslastung in Strahlennetzen um rd. 30 % höher ist als in Maschennetzen. Für mehrsträngig gespeiste Niederspannungsmaschennetze sind wegen der notwendigen Einspeisung aus unterschiedlichen Mittelspannungsringen zudem rd. 30% mehr Leitungslänge in der Mittelspannungsebene erforderlich.

Eine Verminderung der Leitungslänge auf der Mittelspannungsseite führt etwa im gleichen prozentualen Umfang zu einer Reduzierung der Fehlerhäufigkeit im Mittelspannungsnetz. Hiervon könnten an die daran angeschlossenen Mittelspannungs-Kunden profitieren.

Wenn die Niederspannungsmaschennetze aufgegeben werden, bedeutet dies für die daran angeschlossenen Kunden jedoch einen Anstieg der durchschnittlichen Fehlerhäufigkeiten um rd. 360 %, da Fehler in den einspeisenden Mittelspannungsnetzen i. d. R. nicht mehr kompensiert werden können.

Die großen Stromausfälle in der jüngsten Vergangenheit haben auch bei den Betreibern der unterlagerten Netze zu einer hohen Sensibilität für das Thema Versorgungszuverlässigkeit geführt. Gleichzeitig wird allerdings von den Kunden an den Forderungen nach einer Minderung der Netznutzungsentgelte festgehalten. In der Diskussion des Expertenforums zeigte sich seitens der Netzbetreiber, dass die klassische Versorgungspolitik zusehends durch betriebswirtschaftliche Erfordernisse beeinflusst wird.

Die Reduzierung des Anlagenumfangs durch Veränderung der Netzstruktur kann also die langfristig steigenden Ausgaben in den Verteilungsnetzen mindern. Eine ereignisorientierte Instandhaltung- und Reinvestitionspolitik von Mittel- und Niederspannungskabelnetzen kann durch eine neue strategische, auf zukünftige Zielstrukturen hinführende Planung abgelöst werden. Gleichzeitig können diese Maßnahmen die Versorgungszuverlässigkeit in städtischen Netzstrukturen harmonisieren helfen, wobei im Fall der Niederspannungsmaschennetze in erster Linie Netzgebiete mit hohen Lastdichten und somit typischerweise häufig innerstädtische Bereiche betroffen wären. Aufgrund der hohen Öffentlichkeitswirksamkeit und im Zusammenhang mit der neuen AVBEltV Netz signalisierten einige der anwesenden Netzbetreiber, diese Spielräume sorgfältig prüfen zu wollen.

(33363) Ralf Niechziol
HEW AG, Hamburg

Expertenforum 10:

Netzbetrieb und die Zusammenarbeit mit dem Elektrotechnikerhandwerk

Das Expertenforum hatte im Wesentlichen das Ziel, die aktuellen Berührungspunkte von VNB und Elektrohandwerk zu beleuchten und diese im Kreis der anwesenden Experten verschiedener Unternehmen zu diskutieren. Die Ergebnisse, Vorschläge und Anregungen sollen und werden unmittelbar in die Gremienarbeit von VDN und ZVEH fließen. Im Einzelnen wurden folgende Punkte angesprochen:

Zusammenarbeit nach AVBEltV

Auch nach dem derzeitigen Entwurf vom 27. August 2002 zur Reform der AVBElt (Netzanschluss) sind keine Abweichungen von der derzeitigen gesetzlichen Praxis zu erwarten: Wie bisher bleiben als wesentliche gesetzliche Vorgaben die Notwendigkeit der Eintragung in das Installateurverzeichnis (§ 8 (2) Kundenanlage) und die eindeutige Verantwortungsabgrenzung (§ 9 (1) Inbetriebsetzung).

Fazit: Status, Rechte und Pflichten des eingetragenen Elektro-Installateurs bleiben wohl auch nach einer neuen Verordnung unangetastet.

Partnerschaftsvereinbarung

Die Vereinbarung zwischen VDN und ZVEH vom 18. Oktober 2002 umfasst im Wesentlichen die Geschäftsgrundlage für den Bundes-Installateurausschuss. Sie enthält außerdem ein Bekenntnis zu konstruktiver, vertrauensvoller und partnerschaftlicher Zusammenarbeit. Als kontinuierliche Aufgaben werden die Abstimmung und Koordination anstehender Fragen sowie die Verpflichtung zu einem einmal jährlich stattfindenden Treffen der Präsidien festgelegt.

Neufassung der Grundsätze für die Zusammenarbeit

Beim VDN wurde bereits eine Entwurfsfassung »Grundsätze für die Zusammenarbeit« auf Basis des derzeitigen Neuentwurfs der AVBEltV Netzanschluss ausgearbeitet. Im Wesentlichen hat eine redaktionelle Anpassung an die derzeitige Fassung von 1966 stattgefunden. Aufgrund des gesetzlich vorgeschriebenen Wettbewerbs in der Energiewirtschaft werden die künftigen Grundsätze nur noch die Sichtweise Netzbetreiber – Elektroinstallateur haben. Elemente des Stromvertriebs, z. B. Verpflichtung zur Tarifberatung, werden nicht mehr enthalten sein. Damit ist auch klar gestellt, dass die Installateurbetreuung (auf Basis AVBEltV Netzanschluss) Sache des Netzbetreibers ist.

Gremien der Zusammenarbeit

Die ständigen Gremien nach den Grundsätzen für die Zusammenarbeit sind:

  • Bundes-Installateurausschuss (Einrichtung beim VDN),
  • Landes-Installateurausschüsse (Einrichtungen auf Länderebene; Betreuung durch federführenden VNB),
  • Bezirks-Installateurausschüsse (Einrichtungen am Sitz des örtlichen VNB).

Bundes-Installateurverzeichnis

Beim VDN läuft zurzeit in der Testphase das Projekt »Bundes-Installateurverzeichnis«. Ziel ist, die rd. 60000 eingetragenen Elektro-Installateure in Deutschland in einer zentralen Datei zu erfassen.

Beim Bundes-Installateurverzeichnis handelt es sich lediglich um einen Datenpool, in den die VNB ihre aktuellen Eintragungen eingeben. Der Zugriff findet über das Internet statt. Die VNB sind nach wie vor für die individuelle Eintragung zuständig und verantwortlich. Sie führen auch weiterhin ein eigenes (authentisches) Installateurverzeichnis.

Mit dem Bundes-Installateurverzeichnis wird die bisherige zeitaufwändige und arbeitsintensive Praxis, Ausnahmegenehmigungen, Sondereintragungen usw. für Elektro-Installateure aus anderen VNB-Bereichen auszustellen, der Vergangenheit angehören.

Der Elektro-Installateur als Netzvertriebspartner des VNB

Von immer größerer Bedeutung werden die bereits in einigen VNB-Bereichen eingeführten Möglichkeiten, den Elektro-Installateur unmittelbar in das Hausanschlussgeschäft einzubeziehen. So laufen z. B. Projekte bei der Eon Hanse AG und der Edis AG unter dem Namen Eon@future »Hausanschlussabwicklung«. Sie ermöglichen es, Hausanschlussvorgänge direkt über das Internet abzuwickeln und diese damit rationell und sehr schnell zu realisieren. Der Elektro-Installateur erhält den Status einer VNB-Agentur und wird quasi zum kollegialen Partner des VNB-Sachbearbeiters.

In diesem Zusammenhang gewinnt auch die Einführung eines Informationsportals für Installateure im Internet, in das z. B. auch ein elektronisches Installateur-Handbuch eingebunden werden kann, zunehmende Wichtigkeit.

Weitere Möglichkeiten der praktischen Zusammenarbeit

In der täglichen Praxis sind weitere Felder einer unmittelbaren Zusammenarbeit zwischen Elektro-Installateur und VNB denkbar bzw. bereits realisiert:

  • Inbetriebsetzung von Kundenanlagen (Zähler setzen für den VNB),
  • Ausführung von turnusmäßigen Zählerwechseln,
  • Einräumung von Plombierungsrechten.

Auf Verbandsebene sind folgende Punkte erstrebenswert:

  • gemeinsame Einflussnahme bei Gesetzesvorhaben, z. B. AVBEltV, EnEV,
  • Erarbeitung und Umsetzung von Normen und technischen Bestimmungen (TAB),
  • Durchführung von Fachtagungen.

Anregungen und Fragen aus dem Plenum

Aus dem Plenum ergaben sich hierzu folgende Anregungen und Fragen, die an- aber letztlich nicht ausdiskutiert werden konnten:

  • Sichtweise der Eintragung in das Installateurverzeichnis in der EU,
  • Sichtweise der Eintragung in das Installateurverzeichnis in Osteuropa,
  • die Eigenverantwortung der Installateure sollte noch mehr gestärkt werden,
  • klare Absprachen und einheitliche Regelungen über die Zuständigkeiten bei der Beseitigung von Störungen in Kundenanlagen,
  • TAB-Einheitlichkeit? Wie geht es weiter?
  • Sind Handwerkskammern und Innungen noch zeitgemäß?
  • die Ausbildung des Nachwuchses muss gestärkt werden.

Es bleibt nun den entsprechenden Gremien bei VDN und ZVEH vorbehalten, diese Punkte zu behandeln und zufriedenstellende Antworten zu finden.

(33362) Burkhard Schulze,
ZVEH, Frankfurt (Main),
Wolfgang Weidemann,
Eon Hanse AG, Rendsburg

 
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Kabeltagung 2009